Mediathek
Willkommen in unserer Mediathek! Hier finden Sie umfangreiche Materialien, wichtige Informationen und praktische Formate zum Thema Batterierückgabe und dessen Kommunikation.
Wir unterstützen Sie mit unseren Materialien in der Kommunikation mit Verbraucher*innen! Ob allgemeine Informationen beispielsweise zur Lagerung, Rückgabe oder Nachhaltigkeitsthemen, digitale Materialien für Ihre Kanäle oder Druckvorlagen für Sammelstellen und Co – in der Material-Box haben wir für Sie digitale und Print-Dokumente zusammengestellt. Zudem bieten wir Ihnen an, auch individuelle Inhalte für Ihre Online-Kanäle zu produzieren oder einen gemeinsamen Post bei Instagram zu kreieren. Schreiben Sie uns dafür unter post@batterie-zurueck.de oder über eine Direktnachricht bei Instagram.
Alle Materialien stehen kostenfrei für Sie zur Verfügung! Beauftragen Sie die Druckerei Ihres Vertrauens oder bestellen Sie die gewünschten Materialien kostenpflichtig bei uns. Wie Sie die Materialien bestellen und verwenden können, erfahren Sie hier.

Vorlagen-Paket Tag der Batterie
Vorlagen-Paket beinhaltet:
- Instagram Post (1080x1380 px)
- Instagram Story (1080x1920 px)
- LinkedIn Post bzw. Web-Anzeige (1200x628 px)
- Aushang für Handel und Wertstoffhof in Din A4
- Caption Vorschlag
Sie können das Logo Ihres Unternehmens im weißen Feld der Vorlagen einfügen.

Digitales Fachgespräch „Gemeinsame Kommunikation effektiv gestalten“
Kurzprotokoll vom 16.11.2023
Begrüßung und Vorstellung Batterie zurück
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Moderation stellt Anjuli Raake von der Geschäftsstelle der Gesellschaft bürgerlichen Rechts gem. §§ 705 ff. BGB und zur Erfüllung der Hinweis- und Informationspflichten nach § 18 Abs. 3 und 4 BattG die Verbraucher*innen-Kommunikation, welche Ihren Auftakt am 18.Februar 2023 feierte, vor.
Vortrag Prof. Dr. Akbar
Prof. Dr. Payam Akbar, Professor für Marketing Intelligence & Wirtschaftspsychologe an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hielt einen Inpulsvortrag mit dem Titel „Zwischen Wissen und Handeln: Die Psychologie der Verbraucherentscheidung“. In diesem gab er einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse inkl. praxisrelevanter Handlungsempfehlungen. Prof. Dr. Akbar stellte die Theory of Planned Behavior vor. Anhand von Fallstudien und Forschungen konnte nachgewiesen werden, dass eine Absicht und damit langfristig auch das individuelle Verbraucher*innenverhalten auf den drei Säulen basierend beeinflusst werden kann: 1. Einstellung gegenüber dem Verhalten, 2. Subjektive Norm und 3. Wahrgenommene Verhaltenskontrolle. In diesem Ansatz spielt das sognannte „Nudging“ (Stupsen, Schupsen) eine zentrale Rolle. Prof. Dr. Akbar erläutert ergänzend zu dem in der Praxis erprobten Ansatz noch eine Methode, die auf Beteiligung fußt – das Konzipieren-Spezifizieren-Kommunizieren-Prinzip.
Frage- & Antwort-Runde
Im Anschluss an den Vortrag wurden einige Verständnis- und Hintergrundfragen an Prof. Dr. Payam Akbar gestellt.
Gruppendiskussion & -austausch
Nach diesem ersten Teil der Veranstaltung trafen sich die Teilnehmenden in zwei moderierten Kleingruppen und diskutierten die Frage, wie gemeinsame Kommunikation effektiv gestaltet werden kann und wie Kommunikation aus der eigenen Erfahrung heraus auf das Verbraucher*innenverhalten einwirken kann. Weiterhin wurden gemeinsam Lösungsansätze inspiriert durch den Impulsvortrag erörtert.
Abschlussrunde
In der Abschlussrunde wurden die Gruppenhighlights zusammengetragen und nochmal in der großen Runde diskutiert. Die Teilnehmenden sprachen sich für eine gemeinsame Kommunikation aus auch kampagnenübergreifend. Es wurde herausgestellt, dass die Kontinuität und Wiederholung in der Kommunikation zu einem kollektiven Wissen beitragen kann. Vereinzelte große Kampagnen wurden allgemein nicht als zielführend betrachtet, sondern es müssten vielmehr gezielt „Nudges“ eingesetzt werden, denn die Erfahrungen der Teilnehmenden haben gezeigt, dass reine Informations-Kampagnen das Verhalten nicht beeinflussen. Weiterhin kann das „Nudging“ die Eigeninitiative fördern und Lernbereitschaft erhöhen. Die Kommunikation müsse kontinuierlich und Crossmedial stattfinden. Zusätzlich dazu wurde auf die Macht von Bildern hingewiesen.
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass positive Botschaften vermittelt werden sollten und das bereits ab dem frühen Kindesalter. Themen wie Umweltschutz, Klimaschutz, Sicherheit inkl. Gefahrenabwehr müssten hinsichtlich Batterien und Akkus thematisiert werden. Es gab und gibt bereits bestehende Schul-Challenges, die weiter ausgebaut werden könnten, beispielsweise das E-Race von der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR).
Konkret wurde angeregt, dass die Verbraucher*innen-Kommunikation kommunale bzw. regionale Vergleichsstatistiken hinsichtlich der Rückgabemengen von Batterien und Akkus publizieren sollte. Dies könnte durch lokale Persönlichkeiten unterstützt werden, beispielsweise der Oberbürgermeister berichtet über sein Rückgabeverhalten oder ein/e bekannte/r Sportvertreter*in zeigt Sammelstrategien im Haushalt auf etc. Dies könnte unterstützt werden durch ausgeschriebene Wettbewerbe in den Kommunen.
Die Vergleichbarkeit könne zu einem überregionalen Austausch führen und anhand von Best Practise Beispielen voneinander zu lernen. Hierbei müsse allerding das gemeinsame Ziel in den Vordergrund gestellt werden, damit kein Konkurrenzdruck oder negative Stimmung unter den verglichenen Kommunen entsteht. Neben der regionalen Vergleichbarkeit von Sammelmengen, wäre ein Vergleich der Rücknahmemenge im Handel ebenfalls umsetzbar und zielführend.
Wir danken allen Teilnehmenden für den gelungenen Austausch und freuen uns auf das nächste Mal.
Präsentation "Zwischen Wissen und Handeln"

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Keine Akkus in die Tonne!
Zum Maßnahmenpaket der Kampagne "Brennpunkt: Batterie" gehört eine bundesweite Aufkleberaktion. Das Ziel ist es, möglichst viele Abfallbehälter mit Warnstickern auszustatten, um Fehlwürfe zu stoppen und auf die richtige Entsorgung von Batterien hinzuweisen.
Mittlerweile wurden fast 2 Millionen Tonnenaufkleber in Umlauf gebracht. Sie möchten auch diese Aufkleber bestellen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an presse@bde.de.




























